Wasserkocher ohne Plastik | Gibt es plastikfreie Geräte?

Wasserkocher ohne Plastik | Gibt es plastikfreie Geräte?

Elektrische Wasserkocher sind schon eine tolle Erfindung. Es ist nur schade, dass so viele Geräte vollständig aus Plastik bestehen. Mittlerweile wird es immer deutlicher, dass Kunststoffe keineswegs nur positive Eigenschaften haben. Sie können eine Gefahr für unser Ökosystem darstellen und ebenso negative Folgen für die eigene Gesundheit bedeuten. Produkte aus unbedenklichen Materialien sind daher in vielerlei Hinsicht zu empfehlen. Aus diesem Grund sollte auch ein Wasserkocher ohne Plastik in der Küche nicht fehlen.

Wenn Sie also auf der Suche nach einem plastikfreien Modell sind und erfahren möchten auf was Sie alles achten sollten, dann haben wir in unserem Artikel alle wichtigen Informationen für Sie zusammengefasst.

Das wichtigste zu Wasserkochern ohne Kunststoff zusammengefasst

  • Kunststoffe haben je nach Art den Nachteil, dass sich Schadstoffe daraus lösen können, die unter Umständen negative Folgen mit sich bringen. Um dies zu vermeiden möchten wir, dass solche Kunststoffe bei Wasserkochern keinen direkten Kontakt mit dem Wasser haben. Mit anderen Worten: Das Innere des Wasserkochers soll im Idealfall vollständig plastikfrei sein.
  • Oft werden Wasserkocher als plastikfrei angepriesen, schaut man jedoch genauer hin, kann man im Inneren noch Kunststoff finden. Kritische Stellen sind vor allem: Dichtungen oder Kunststoffrahmen die beispielsweise für die Wasserstands- oder Temperaturanzeige genutzt werden, der Auslauf, die Deckelinnenseite.
  • Kunststoff im Außenbereich kann auch Vorteile haben. So sorgt ein Kunststoffmantel von Außen für eine isolierende Wirkung. Dadurch kann man sich nicht so leicht am Gehäuse verbrennen. Gleiches gilt für Kunststoff am Griff.

Diese Wasserkocher ohne Plastik haben uns besonders gut gefallen

Einen Überblick aller Geräte die wir uns angeschaut haben finden Sie hier.

Wann ist ein Wasserkocher plastikfrei und welche Kriterien sind uns wichtig?

Einen elektrischen Wasserkocher ohne Plastik ausfindig zu machen klingt zunächst gar nicht so schwer. Bei genauerem Hinsehen erkennt man aber, dass es schon eine kleine Herausforderung ist ein Modell zu finden, bei dem absolut kein Kunststoff verbaut ist.

Wir haben uns auf die Suche gemacht, ausgiebig recherchiert und analysiert. Letztlich haben wir einige Wasserkocher gefunden, die zumindest unseren Kriterien entsprechen.

Damit ein Wasserkocher als plastikfrei angesehen werden kann, sollten eigentlich alle Teile nicht aus Kunststoff sein. Und das ist für einen elektrischen Wasserkocher nahezu unmöglich möchte ich behaupten. Denn alleine schon das Kabel besitzt einen Kunststoffmantel. Das ist in diesem Fall natürlich sinnvoll. Auch der gesamte elektrische Anschluss ist immer aus Kunststoff.

Diese Beispiele sind vielleicht auch ein bisschen überspitzt. Trotzdem wird es dadurch bei Wasserkochern oder generell bei elektrischen Geräten schwierig das Siegel plastikfrei zu vergeben. Denn es gibt durchaus Bereiche an denen Kunststoff zweckmäßig ist.

Daher finden wir, der Wasserkocher muss gar nicht vollständig ohne Kunststoff sein, sondern nur an kritischen Stellen darauf verzichten.

Im Sinne der Umwelt und Nachhaltigkeit sollte natürlich der verbaute Kunststoff auf ein Minimum reduziert sein.

Uns ist dabei besonders wichtig, dass alle Teile, die direkt mit dem Wasser in Berührung kommen oder kommen können, nicht aus Plastik sind. Das bedeutet, Kunststoff am Griff oder am Ein- und Ausschalter war für uns nicht ausschlaggebend.

Gerade beim Griff ist die wärmeisolierende Wirkung von Kunststoff sogar besonders praktisch.

Dennoch darf der Wasserkocher unserer Meinung nach innen nicht einmal im geringsten aus Plastik bestehen.

Häufig ist der Innenbehälter aus Edelstahl, aber beispielsweise der Deckel innen aus Kunststoff oder es versteckt sich irgendwo eine Kunstoffdichtung. Und das ist nicht zielführend, da das kochende Wasser mit dem Plastik in Kontakt kommt. Weiter unten gehen wir noch genauer darauf ein, auf was Sie achten sollten.

Zunächst aber einen Überblick der Geräte die wir gefunden haben und bei denen wir überzeugt sind, dass die genannten Bedingungen auf eine für uns zufriedenstellende Art und Weise erfüllt sind.

Unsere Auswahl der Wasserkocher ohne Plastik im Inneren

Ottoni Wasserkocher - Alice Satinato
Unsere Bewertung
89,90 €
ASCOT Wasserkocher Edelstahl
Unsere Bewertung
52,99 €
Ottoni Wasserkocher - Alice Elegance
Unsere Bewertung
94,90 €
ASCOT Wasserkocher Edelstahl Farbvarianten
Unsere Bewertung
Ottoni Wasserkocher - Fjord Nero
Unsere Bewertung
119,90 €
KHAPP Wasserkocher 15130009 - Retro
Unsere Bewertung
66,66 €
Ottoni Wasserkocher - Lignum Elegance
Unsere Bewertung
145,00 €
Aicok Wasserkocher Edelstahl
Unsere Bewertung
Taylor Swoden Jack Wasserkocher
Unsere Bewertung
25,99 €
Daten zuletzt aktualisiert am 15.11.2019 um 08:43 Uhr
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Was ist Plastik und warum hat das Material nichts in Wasserkochern zu suchen

Plastik ist der umgangssprachliche Begriff für Kunststoffe. Kunststoffe sind künstlich hergestellte Materialien, die aus Erdöl, Kohle oder Erdgas gefertigt sind. Aus den Rohstoffen wird sozusagen, durch bestimmte Verfahren, ein anderes Material mit unterschiedlichen Eigenschaften hergestellt.

Der Kunststoffmarkt ist riesig. Allein in Deutschland wurden 2017 rund 20 Millionen Tonnen Kunststoff produziert.

Gründe für die industrielle Popularität sind unter anderem die relativ einfachen und kostengünstigen Herstellungsmöglichkeiten. Kunststoffe findet man heutzutage nahezu überall.

Ob z.B. in Verpackungen, Geräten, Spielzeug, Tüten und in allen möglichen Alltagsgegenständen – Das Material ist nicht mehr weg zu denken.

Die Vorteile von Kunststoff wie Stabilität, leichte Formbarkeit und Langlebigkeit bergen für unser Ökosystem, aber auch für unsere eigene Gesundheit, dennoch große Probleme.

Neben dem indirekten Einfluss, wie z.B. über die Nahrungskette, nehmen wir gesundheitsschädliche Kunststoffe bzw. die enthaltenen Zusätze auch auf direktem Wege in unseren Organismus auf.

Das geschieht beispielsweise über die Atmung aber auch durch den Konsum von Lebensmitteln, die mit solchen Stoffen in Berührung gekommen sind.

Die Zusatzstoffe, wie beispielsweise Weichmacher (Phthalate) oder Bisphenol A (BPA), können wie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland mitteilt, in unser Hormonsystem eingreifen, das den Stoffwechsel und die Entwicklung von Organen steuert.

Desweiteren werden solche Zusätze mit verschiedenen Ernst zu nehmenden Erkrankungen und Störungen in Verbindung gebracht.

Problematisch ist vor allem, dass sich die Zusatzstoffe, z.B. durch Erwärmung oder mit der Zeit von selbst, aus dem Kunststoff lösen können und dann leicht von uns aufgenommen werden.

Es ist daher um so besser, je mehr Kunststoffprodukte man aus seinem Alltag streichen kann.

Ein Leben ganz ohne Plastik ist schwierig. Jedoch kann man sich und seiner Familie etwas gutes tun, wenn man bewusst mit dem Thema umgeht und versucht den Kontakt zu den Schadstoffen weitestgehend zu vermeiden.

Wasserkocher sind ein typisches Plastikgerät. Glücklicherweise gibt es auch Alternativen, bei denen zumindest an den kritischen Stellen, also dort wo das Lebensmittel Wasser mit dem Gerät in Berührung kommt, kein Kunststoff vorhanden ist.

Warum ein Wasserkocher ohne Kunststoff sinnvoll ist

Viele Hersteller werben mit „plastikfrei“ oder „BPA frei“ und ähnlichen Aussagen, aber welche Materialien im Inneren genau verbaut sind, lässt sich häufig nicht eindeutig bestimmen.

Es ist auch nicht unwahrscheinlich, dass Stoffe die gesetzlich verboten oder als bedenklich eingestuft sind, einfach durch andere Stoffe ausgetauscht werden, die ähnlich schädlich sein können, aber eben nicht „offiziell“ gelistet sind.

Letztlich ist es als Verbraucher häufig schwierig vollständig nachzuvollziehen, welcher Kunststoff genau verwendet wurde und welche Zusatzstoffe enthalten sind. Wie bereits angesprochen, lösen sich diese Additive bzw. Zusatzstoffe mit der Zeit oder bei Erwärmung umso besser aus dem Kunststoff und gelangen dadurch in unseren Körper.

Da das Erhitzen des Wassers im Wasserkocher eine solche Umgebung schafft, sollte vor allem dort auf Kunststoffe verzichtet werden, wo das gekochte oder erwärmte Wasser direkt mit dem Gerät in Kontakt kommt.

Ein innen vollständig plastikfreier Wasserkocher ist demnach eine sinnvolle Möglichkeit den Kunststoffkonsum oder das Risiko der Belastung mit Schadstoffen im eigenen Haushalt zu reduzieren.

Was Sie beim Kauf beachten sollten

Wie bereits angesprochen sollte der Wasserkocher vollständig aus Edelstahl oder einem vergleichbar unbedenklichen Material sein. Die Priorität liegt dabei vor allem auf den Bereichen die mit dem Wasser in Berührung kommen.

Ganz nach dem Motto, eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied, sollte auch keine noch so kleine Dichtung oder ein Filtereinsatz etc. aus Kunststoff sein.

Der Auslauf des Wasserkochers sollte auch keinerlei Plastik enthalten.
Der Auslauf des Wasserkochers sollte auch
keinerlei Plastik enthalten.

Bei solchen versteckten „Fallen“ lohnt es sich häufig genauer hinzusehen. Oft liest man vom Wasserkocher ohne Plastik oder „ohne Kunststoff im Inneren“.

Bei näherem Hinsehen stellt man jedoch fest, dass an den kritischen Stellen sehr wohl Plastik verbaut worden ist.

Wenn Sie einen Wasserkocher suchen, um sich weniger mit den angesprochenen Schadstoffen zu belasten bzw. versuchen das Kontaktrisiko generell zu minimieren, sollte das Gerät diese Anforderungen auch erfüllen.

Beim Kauf ist es daher sinnvoll darauf zu achten, dass alle Bereiche, die mit Wasser in Berührung kommen, vollständig ohne Plastik auskommen.

Die kritischen Stellen, auf die Sie eine Auge haben sollten, sind:

1. Die Innenseite des Deckels

Häufig hat man einen Wasserkocher mit Edelstahlbehälter gefunden, aber übersieht den Deckel völlig.

Dieser ist innen nicht selten komplett aus Kunststoff und wird natürlich mit erhitzt. In anderen Fällen ist der Deckel innen zwar aus Edelstahl, es ist jedoch eine Kunststoffhalterung oder ähnliches verbaut, wie beispielsweise beim Aicok MK-HE1504W, die ebenfalls mit erwärmt wird.

Achten Sie hier unbedingt darauf, dass auch der Deckel innen vollständig aus Edelstahl ist.

2. Der Auslauf und Kalkfilter

Auch der Auslauf sollte natürlich frei von Plastik sein. Das gilt ebenso für die häufig mit gelieferten Kalkfilter. Diese haben oft einen Kunststoffrahmen und sind somit nicht ideal.

Eventuell hält der Hersteller auch einen plastikfreien Erstatz bereit, wie beispielweise Ottoni.

3. Kunststoffrahmen am Rand des Behälters

Der Rahmen sollte auch soweit von Kunststoff befreit sein, dass dieser beim Erwärmen nicht direkt in Kontakt mit dem Wasser kommt.

4. Dichtungen oder Kunststoffrahmen für Verbindungen oder Anzeigen von Wasserstand und Temperatur

Die Geräte mit Anzeigen für Wasserstand oder Temperatur, die wir gefunden haben, hatten innen auch eine Kunststoffdichtung oder ähnliches. Das Material kommt somit ebenso unmittelbar mit Wasser in Berührung und ist daher trotz praktischer Eigenschaften nicht sehr vorteilhaft. So zum Beispiel beim DeLonghi-KBOV-2001-GR-Wasserkocher mit Retro-Look.

Eigentlich ein schicker Wasserkocher mit wenig Plastik, aber leider ist der Filter sowie die Dichtung für die Wasserstandsanzeige aus Kunststoff.

Der Filter kann noch herausgenommen werden, die Dichtung für die Anzeige jedoch anscheinend nicht.

5. Kleine Öffnung mit Kunststoff unterhalb des Randes

Bei manchen Geräten wie Beispielweise dem Aicok oder Taylor Swoden Wasserkocher ist im Inneren fast alles aus Edelstahl. Eine kleine Öffnung unterhalb des Randes, die leicht zu übersehen und wahrscheinlich dem Öffnungsmechanismus oder der Absschaltautomatik geschuldet ist, besteht aber leider aus Kunststoff.

Da dieser Teil nun auch mit dem Wasser in Berührung kommt, erfüllen die Modelle mit einem eigentlich guten Preis-Leistungs -Verhältnis nicht unsere Kriterien.

Die Wasserkocher ohne Plastik im Vergleich

Wir haben unsere Auswahl der besten Wasserkocher ohne Plastik überwiegend anhand der genannten Kriterien getroffen und bewertet. Die Wasserkocher enthalten, wie wir feststellen konnten, keinerlei Kunststoff bzw. Plastik in den Bereichen, die mit Wasser in Berührung kommen können.

Bester Edelstahl – Wasserkocher ohne Plastik

Ottoni Wasserkocher - Alice Satinato

  • Starke 2400 Watt Leistung
  • Großes Füllvolumen von 1‚7 Litern
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Innen vollständig aus Edelstahl
  • Alle Teile aus europäischer Herkunft
Unsere Bewertung
89,90 €
Zuletzt aktualisiert am 15.11.2019 um 09:13 Uhr
Vorteile
 Laut Hersteller nur Komponenten aus europäischer Herkunft
 hochwertige Verarbeitung
 Edles Design
 Vollständig aus Edelstahl im Kontaktbereich mit Wasser (Sieb austauschen lassen)
 Folien können beidseitig verwendet werden und sind auch für den Backofen oder die Mikrowelle geeignet
 Gute und einfache Reinigung
 Wärmeisolierter Griff
Nachteile
 Gehäuse wird von außen sehr warm
 Manche Kunden beschreiben, dass der Wasserkocher erst etwas abkühlen muss bevor das Einschalten wieder funktioniert
 Nur Maximal-Markierung zum Einfüllen

Das Gerät ist wirklich ein Hingucker und erinnert an einen klassischen Teekessel. Es ähnelt sogar so stark dem Kessel, dass einige Kunden den Ottoni Wasserkocher auf den Herd gestellt haben. Das sollten Sie natürlich bitte nicht nachmachen, denn dafür ist er nicht gedacht.

Der Wasserkocher von Ottoni ist ein leistungsstarkes Gerät mit 2400 Watt elektrischer Leistungund einem Füllvolumen von 1,7 Litern. Er ist hochwertig verarbeitet und von der unteren Platte, in der sich die Stromzuführung befindet, abnehmbar: Das ist ein Pluspunkt in Sachen Transportierbarkeit.

Nach Erreichen der Kochtemperatur schaltet das Gerät automatisch ab.

Eine weitere positive Eigenschaft ist, dass laut Hersteller nur Komponenten aus europäischer Herkunft verwendet werden. Das findet man leider immer seltener.

Allerdings wirkt sich das wahrscheinlich auch auf den Preis aus. Der Ottoni Wasserkocher ist der teuerste der hier vorgestellten Geräte. Daher ziehen wir beim Preis-Leistungs-Verhältnis einen Punkt ab.

Design und Gesamtqualität machen das aber wieder mehr als gut. Der Wasserkocher ist von innen komplett aus Edelstahl. Das heißt der Behälter, Auslauf oder sonstige innen liegende Teile sind nicht aus Kunststoff.

HINWEIS: Der Kalkfilter scheint aus Kunststoff zu sein. Andere Kunden berichten jedoch, dass wenn Sie beim Kauf um einen Edelstahlfilter bitten, dieser ohne Zusatzkosten sofort gegen den Kunststofffilter ausgetauscht wird. Ein faires Angebot wie wir finden.

Der Außenbehälter des Ottoni Alice Satinato ist ebenfalls aus Edelstahl. Ein Nachteil hierbei ist, dass der Behälter dadurch wärmer wird als bei Plastik oder beschichteten Geräten. Aber das ist ja bei Kochtöpfen nicht anders. Hier sollten Sie aufpassen, dass bei Verwendung nur der Griff berührt wird.

Dieser ist nämlich wärmeisoliert und hält daher die Hitze aus dem Kessel weitestgehend ab.

Zusammengefasst ein super Gerät mit tollem Design sowie aus europäischer Produktion und Herkunft. Für uns der absolute Gesamtsieger.

Weitere Modelle aus der Alice Serie von Ottoni

Ottoni hat für die Wasserkocher aus der Alice Serie auch noch andere Varianten im Sortiment. Der Grundaufbau aus Edelstahl sowie die Spezifikationen bleiben dabei gleich, aber das Design ändert sich.

Alice Elegance
94,90 €
Alice Rosso Fuoco
89,90 €
Alice Nero
85,90 €
Daten zuletzt aktualisiert am 15.11.2019 um 08:43 Uhr

Alternative Ottoni Fabbrica Wasserkocher

Ottoni Wasserkocher - Fjord Nero

  • Leistungsstarkes Gerät mit 2400 Watt
  • 1‚7 Liter Volumen
  • Große Füllöffnung (ca.125mm)
  • Originelles Design
  • Innen Edelstahl
Unsere Bewertung
119,90 €
Zuletzt aktualisiert am 15.11.2019 um 08:43 Uhr

Der größte Unterschied zur Alice Serie ist bei den Fjord Modellen das Design. Dabei stechen vor allem der Henkel sowie der an klassische Teekannen erinnernde Auslauf heraus.

Zusätzlich ist die Füllöffnung mit 125 mm ein gutes Stück größer und erleichtert dadurch das Einfüllen.

Technisch scheint aber nicht wirklich ein Unterschied zu bestehen. Der Aufpreis leitet sich wahrscheinlich allein von aufwändigeren Design ab.

Für wen Design aber auch Qualität im Vordergrund steht, kann mit dem Fjord Nero oder anderen Modellen der Serie sicherlich nicht viel falsch machen.

Ottoni Wasserkocher - Lignum Elegance

  • Leistungsstarkes Gerät mit 2400 Watt
  • 1‚7 Liter Volumen
  • Elegante Holzapplikationen (Holz FSC zertifiziert laut Hersteller)
  • Innen vollständig aus Edelstahl
Unsere Bewertung
145,00 €
Zuletzt aktualisiert am 15.11.2019 um 08:43 Uhr

Der Lignum Elegance besteht ebenfalls aus Edelstahl und ist im Grundaufbau der Alice Serie sehr ähnlich. Den Unterschied machen allerdings die äußerst schicken und handgearbeiteten Holzapplikationen aus Mahagoni.

Laut Ottoni sind die verwendeten Hölzer FSC zertifiziert und stammen aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Ein weiterer Pluspunkt der neben der rein europäischen Fertigung für den Hersteller spricht und die Firmenphilosophie deutlich macht.

Zusammengefasst ein wirklich stylischer und hochwertiger Wasserkocher mit eleganter Holzveredelung.

Bestes Preis – Leistungs – Verhältnis

ASCOT Wasserkocher Edelstahl

  • Leistungsstarkes Gerät mit 2200 Watt
  • 1‚6 Liter Füllmenge
  • Schickes Design
  • Innenbehälter und Auslauf sind vollständig aus Edelstahl (304 Lebensmittelqualität)
  • Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
Unsere Bewertung
52,99 €
Zuletzt aktualisiert am 15.11.2019 um 09:13 Uhr
Vorteile
 Schickes Gerät mit starker Leistung
 Großzügiges Füllvolumen mit 1,6 Litern
 Innenbehälter vollständig aus Edelstahl
 Auslauf ebenfalls vollständig aus Edelstahl
 Kunststoffisolierung am Griff
 Top Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
 Wasserkocherbasis wirkt etwas billig
 Keine Wasserstandsanzeige bzw. Füllmarkierungen außer Maximal-Markierung
 Kein Sieb vorhanden
 Außenhülle aus Edelstahl wird heiß, da keine Isolierung vorhanden ist

Zeitlos schön und vor allem innen vollständig aus Edelstahl. So könnte man in einem Satz den ASCOT Wasserkocher beschreiben.

Ein bisschen mehr wollen wir aber nicht unerwähnt lassen. Mit 1,6 Litern Füllvolumen bietet das Gerät großzügig Platz für mehrere Tassen, die dank der 2200 Watt auch relativ schnell aufgeheizt sind.

Da auch der Außenbehälter aus Edelstahl ist, wird dieser beim Kochen des Wassers auch aufgeheizt. Daher ist beim Umgang Vorsicht geboten. Praktischerweise ist der Griff mit Kunststoff isoliert, sodass er bequem transportiert werden kann.

Ebenso befindet sich außen am Deckel Kunststoff. Dadurch kann er nach dem Kochen besser abgenommen werden, ohne das man sich verbrüht.

HINWEIS: Manche Kunden beschreiben das innen am Deckel Kunststoff bzw. ein Silikonring zu finden ist. Das bezieht sich jedoch fälschlicherweise auf dieses Gerät aus Glas wie mir scheint. Warum dort Bewertungen vermischt sind kann ich allerdings nicht sagen.

Einen kleinen visuellen Nachteil bietet die Gerätebasis, die im Chromglanz etwas deplatziert wirkt.

Das schadet dem überwiegend positiven Eindruck meiner Meinung nach aber nicht. Der ASCOT Wasserkocher ist ein solides Gerät aus Edelstahl in schlichtem aber anschaulichem Design, was durch die vielen positiven Bewertungen noch untermauert wird.

ASCOT Wasserkocher Edelstahl Farbvarianten

Für jeden der es lieber etwas bunter mag gibt es den Ascot Wasserkocher auch in verschiedenen Farben. Sonst ändert sich an dem Gerät nichts. Der Innenbehälter sowie der Auslauf sind auch bei diesen Varianten aus Edelstahl.

ASCOT Wasserkocher blau
ASCOT Wasserkocher glänzend
54,99 €
ASCOT Wasserkocher pink
Daten zuletzt aktualisiert am 15.11.2019 um 08:43 Uhr

Bester plastikfreier Wasserkocher im Retro Design

KHAPP Wasserkocher 15130009 - Retro

  • 2025 Watt elektrische Leistung
  • 1‚2 Liter Füllmenge
  • Schickes Retro Design
  • Innen komplett aus Edelstahl
Unsere Bewertung
66,66 €
Zuletzt aktualisiert am 15.11.2019 um 08:43 Uhr
Vorteile
 Kunststoff Füße auf der Bodenplatte ermöglichen schonendes Abstellen auch auf empfindlichem Untergrund
 Moderate Lautstärke,Tropfenfreies Einschenken
 Alle Folien machen einen strapazierfähigen Eindruck
 Einfache Reinigung,Schickes Retro Design
Nachteile
 Griff kann durch aufsteigenden Dampf leicht warm werden
 Manche Kunden beschreiben, dass der Wasserkocher erst etwas abkühlen muss bevor das Einschalten wieder funktioniert
 Wird von außen sehr warm durch das Edelstahl Gehäuse

Retro Design in vollem Glanz. Genau diesen Eindruck erweckt der KHAPP Wasserkocher. Das Gerät mit 2025 Watt Leistung verfügt über 1,2 Liter Füllmenge. Der Behälter des Wasserkochers ist wie bei den anderen Modellen frei drehbar und kann von der unteren Platte abgenommen werden.

KHAPP hat bei diesem Modell insgesamt wenig Kunststoff verbaut. Lediglich außen am Deckel und Schalter wurden Plastikelemente verwendet.

Innen ist das Gerät völlig plastikfrei. Für uns Grund genug den Wasserkocher mit in unsere Liste aufzunehmen.

Hinweis: Bei Amazon sind die Bewertungen von diesem Gerät mit anderen Geräten zusammen dargestellt. Manchen Kunden bemängeln, dass innen Plastik vorhanden ist. Das gilt aber für andere Wasserkocher und nicht für den KHAPP 15130009 – Retro. Das ist leider etwas verwirrend umgesetzt.

Weitere Wasserkocher mit minimal Kunststoff im Inneren

Aicok Wasserkocher Edelstahl

  • Leistungsstarkes Gerät mit 2150 Watt
  • 1‚7 Liter Füllmenge
  • Zeitloses Design und Gehäuse mit Cool Touch Funktion
  • Innenbehälter und Auslauf sind fast vollständig aus Edelstahl
  • Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
Unsere Bewertung
Zuletzt aktualisiert am 15.11.2019 um 08:43 Uhr
Vorteile
 Doppelwandige Konstruktion verhindert starke Hitzeentwicklung im Außenbereich
 Innenbehälter und Auslauf fast vollständig aus Edelstahl
 Leichte Reinigung
 Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
 Kleine Öffnung mit Kunststoff unterhalb des Randes
 Rostablagerungen möglich
 Keine Wasserstandsanzeige bzw. Füllmarkierungen außer Maximal-Markierung
 Kein Sieb vorhanden
 Einige Kunden bemängeln Lautstärke

Der Aicok Wasserkocher ist ein 2150 Watt starkes Gerät mit einem Füllvolumen von ebenfalls 1,7 Litern. Auch beim Aicok kann der Behälter von der Stromstation abgenommen und bequem transportiert werden. Wenn das Wasser kocht, schaltet der Wasserkocher automatisch ab.

Der Auslauf sowie der innere Kessel sind fast komplett aus Edelstahl gefertigt. Einzig eine kleine Öffnung im Inneren unterhalb des Randes enthält Kunststoff. Weitere Kunststoffteile, die laut Hersteller BPA frei sind, findet man ansonsten nur außerhalb. Wasser kommt also minimal mit Plastik in Berührung.

Beim Aicok Wasserkocher sorgt die Cool Touch Funktion dafür, dass der Behälter nicht so stark erhitzt und dadurch besser angefasst werden kann.

Das Gerät ist in einem modernen, schlichten Design gehalten und laut vielen positiven Kundenmeinungen ein solides Gerät, dass fast keine Wünsche offen lässt.

Taylor Swoden Jack Wasserkocher

  • Hohe Leistung von 2200 Watt
  • Üppige 1‚7 Liter Füllkapazität
  • Modernes und schlichtes Design
  • Innenbehälter und Auslauf fast vollständig aus Edelstahl
  • Überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis
Unsere Bewertung
25,99 €
Zuletzt aktualisiert am 15.11.2019 um 08:43 Uhr
Vorteile
 Große Öffnung ermöglicht leichtes Wasser einfüllen
 Leichte Reinigung
 Automatische Abschaltung nach dem Kochen
 Zusätzliche Sicherheitsabschaltung wenn zu wenig Wasser im Behälter ist
 Leiser Betrieb
 Wärmeisolierung durch Doppelwand – Konstruktion
 Auslauf und Innenbehälter sind fast vollständig aus Edelstahl
Nachteile
 Kleine Öffnung mit Kunststoff unterhalb des Randes
 Rostablagerungen möglich
 Nur minimale und maximale Füllmarkierung erschwert das Abmessen der Wassermenge
 Kunststoffdeckel kann sich mit der Zeit verziehen
 Genaues Ausgießen wurde vereinzelt bemängelt

Der Taylor Swoden Jack ist ein moderner Wasserkocher aus Edelstahl ohne Kunststoff im Inneren und ebenfalls unter 50€ (zur Zeit der Recherche) erhältlich. Das Gerät bringt mit 2200 zwischen 0,5 und 1,7 Litern Wasser schnell zum Kochen.

Der kabellose Behälter ist bequem transportierbar und wird frei drehbar auf der 360Grad Basis aufgesetzt.

Eine automatische Abschaltung beim erreichen der Kochtemperatur erleichtert zusätzlich die Handhabung. Aus Sicherheitsgründen schaltet der Taylor Swoden Jack ebenfalls selbstständig ab, wenn nicht genügend Wasser im Behälter ist.

Der Innenbehälter sowie der Auslauf sind fast vollständig aus Edelstahl gefertigt. Auch hier ist wieder eine kleine Kunststoffapplikation im inneren des Behälters zu finden. Ansonsten finden sich Kunststoffteile nur außerhalb. Diese sind laut Hersteller auch BPA-frei.

Eine clevere Doppelwand – Konstruktion ähnlich wie bei Aicok sorgt dafür, dass der äußere Behälter nicht so stark aufheizt und zusätzlich wärmeisoliert.

Ansonsten ist das Gerät in einem modernen und schlichten schwarz mit blau beleuchtetem An-/ Ausschalter gehalten. Vereinzelt wird bemängelt, dass sich Rost am Boden ansetzt oder sich der Deckel mit der Zeit etwas durch die Hitze verziehen kann.

Auszuschließen ist das sicher nicht. Die vielen positiven Bewertungen deutet aber auch daraufhin, dass es sich um ein solides und zuverlässiges Gerät handelt.

Alternativen zu elektrischen Wasserkochern

Elektrische Wasserkocher sind ein praktisches Gerät, um Wasser schnell zum Kochen zu bringen. Als Alternative bieten sich natürlich auch die klassischen Methoden an. Neben dem Topf kann man z.B. einen Teekessel oder Flötenkessel verwenden. Der wesentliche Nachteil ist der höhere Zeitaufwand.

Der Magic Wasserkessel aus Edelstahl mit 2,7 Litern Fassungsvermögen ist beispielsweise so ein Gerät.

Eine andere Alternative ist ein Wasserkessel aus Glas. Der Trendglas Jena Kessel ist z.B. ein Wasserkocher vollständig aus Borosilikatglas und mit 1,75 Liter Volumen. Er ist laut Hersteller für alle Herdtypen geeignet.

Fazit der plastikfreien Wasserkocher

Viele Gegenstände des täglichen Lebens sind heute aus Kunststoff gefertigt. Dabei liegt einer der Vorteile in der kostengünstigen Herstellung. Dementsprechend kann der Preis im Handel auch niedriger angesetzt werden.

Plastik bzw. Kunststoffe stellen durch die verwendeten Zusatzstoffe unter Umständen jedoch auch Gefahren für die eigene Gesundheit dar.

Um das Risiko zu minimieren, ist eine logische Konsequenz der Austausch gegen nicht bedenkliche Stoffe. Und das an so vielen Stellen wie möglich. Beim Wasserkocher entstehen während des Kochens im Inneren relativ hohe Temperaturen.

Das kann dazu beitragen, dass sich im Falle von Plastik-Wasserkochern Zusätze im Kunststoff lösen und dann z.B. mit dem Wasser von uns aufgenommen werden.

Verwendet man hingegen einen Kocher, der in den Bereichen, wo das Gerät mit dem Wasser in Berührung kommt, vollständig aus unbedenklicheren Materialien wie z.B. Edelstahl, Glas oder Keramik besteht, kann diese Gefahr verringert werden.

Solche Geräte zu finden kann sehr schwierig sein. Nach umfassenden Recherchen konnten wir jedoch Modelle finden, welche unserer Meinung nach die angesprochenen Voraussetzungen erfüllen.

Wir hoffen, dass wir Ihnen eine Hilfe bei der Auswahl eines Wasserkochers ohne Plastik sein konnten und dass Sie ein passendes Gerät finden können.

Quellen und weiterführende Informationen

  1. https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/wohnen/gefahren-fuer-die-gesundheit-durch-plastik-7010
  2. https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/chemie/chemie_achtung_plastik_broschuere.pdf
  3. https://www.plasticseurope.org/de/newsroom/press-releases/pressemitteilungen-2018/plastics-facts-2018-erschienen
  4. https://www.chemanager-online.com/news-opinions/grafiken/kunststoffproduktion-und-recycling-deutschland
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Kommentare

  1. Hallo Stefan,
    das Design von dem Wasserkocher auf dem Titelbild finde ich sehr schön. Welches Fabrikat ist das?
    Danke für die Antwort und viele Grüße
    Barbara aus Stuttgart

    • Hallo Barbara,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Das Bild wurde nicht von uns aufgenommen.
      Wir haben auch schon versucht den Wasserkocher ausfindig zu machen, aber leider ohne Erfolg. Es gibt allerdings ein paar ähnliche Modelle auf den gängigen Marktplätzen. Ob diese vollständig ohne Plastik sind ist schwer zu sagen.
      Sorry, dass ich dir dabei nicht weiterhelfen kann.

      Viele Grüße,
      Stefan

  2. Hallo Stefan,
    hast du schon mal den Turbotronic by z-line Glaswasserkocher in den Händen gehabt?? Mich würde interessieren ob der tatsächlich innen komplett ohne Plastik ist?!

    Grüße

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